Volksschule Goritschach, Wernbergalt

Seit 23 Jahren wurde die VS mit Öl beheizt. Als 1996 der Gebäudekomplex durch einen Kindergarten erweitert wurde, hat man auch die Fenster der VS getauscht und die oberste Geschoßdecke gedämmt.  Der Ölkessel mit 250 kW verbrauchte dann 29.000 Liter Öl pro Jahr.

Innerhalb eines Leader-Projektes "Energieeffizienz in der Region Villach" wurde auch diese VS auf Einsparpotenziale hin untersucht und ein Konzept für den Umstieg auf Biomasse ausgearbeitet. Als bestes Angebot wurde jenes der AEE Energiedienstleistungen GmbH umgesetzt. Der alte Ölkessel machte Platz für eine Drei-Kessel-Anlage mit einer Gesamtleistung von 168 kW. Der alte Tankraum liegt einen Meter unter dem Niveau des Heizraumes und wurde als Pelletslagerraum umfunktioniert. Die drei Kessel haben je eine eigene Schnecken-Saugaustragung und arbeiten unabhängig voneinander auf eine hydraulische Weiche. Von dort beliefern sie die Heizungsverteiler von VS und Kindergarten. Nach nur sechs Jahren wird sich die Umstellung aus der Einsparung amortisiert haben, aber schon vom ersten Jahr an sollte es eine deutliche, jährliche Kosteneinsparung ergeben.

altIm ersten Betriebsjahr wurden 53 Tonnen Pellets zur Deckung des Wärmebedarfes eingesetzt. Im Rahmen des Umbaues wurde ermittelt, dass die Effizienz der Sole-Wärmepumpe zur Wassererwärmung des Kindergartens weder den Effizienzerwartungen noch den Anforderungen der Legionellenprofilaxe entspricht und dass ein teuerer Service ansteht.

Die Wärmepumpe wurde also außer Betrieb gesetzt und die Wassererwärmung an die der Volksschule angebunden. Die 53 to Pellets weisen in Relation zu den bisher verbrauchten 29.000 LItern Öl auf eine Verbesserung des Jahresnutzungsgrades der Heizanlage von etwa  12% hin. Dazu kommt noch die Stromeinsparung durch die Außerbertriebnahme der Wärmepumpe.

Wirtschaftlich stellte sich das Ergebnis des ersten Betriebsjahres so dar, dass die Gemeinde de facto für Pellets EUR 11.500 und für Grundkosten (Kapital und Betrieb) EUR 12.500 ausgegeben hat, gesamt also EUR 24.000. Gegenüber der Altsituation (Ölversorgung) betrug die Gesamtkosteneinsparung somit EUR 6.000, das entspricht einer Einsparung von 20%! Das Ergebnis übertraf somit im ersten Abrechnungsjahr die Erwartungen um etwa 8%.

Innerhalb von 10 Jahren erspart sich die Gemeinde dadurch rund EUR 68.000 ohne selbst einen Cent investiert zu haben.

Die Einsparung an CO2-Emissionen von Volksschule und Kindergarten beträgt im Vergleich zur alten Heizanlage jährlich etwa 117 Tonnen.

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Die Bilder oben zeigen, was von der alten Anlage (Kessel und Öltank) übriggeblieben ist und wodurch der Haufen Schrott abgelöst wurde. Der für die Liegenschaften der Gemeinde Zuständige, Herr Bernd Wohlschlager, stellt uns stolz die neue Heizanlage vor.

Prognostizierte Gesamtkostenentwicklung Heizung VS+KG Goritschach
(unter Annahme gleichbleibender Energiepreise ab 2014)

Die derzeitige Heizkosteneinsparung beträgt ca. EUR 4.000 pro Jahr (Stand 2014)

Ab dem Jahr 2018 betragen die errechneten Einsparungen an Brennstoffkosten (alte Ölheizung vs. neue Pelletsheizung) beachtliche EUR 13.150 (siehe obige Grafik).

 

Die neue Heizanlage wurde von der WSB Haustechnik GmbH installiert.

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