Preisvergleich Energieträger

Zuverlässig günstiger Pelletspreis

Wenn Sie klimaschonend mit erneuerbaren Energieträgern wie Holzpellets heizen, können Sie auch Ihre Energiekosten beträchtlich senken, denn ihre wahre Stärke zeigen Pellets im Preisvergleich mit anderen Energieträgern. Zur Zeit kann kein anderer Komfortbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Die ökologisch saubere Art zu heizen ist somit auch wirtschaftlich sehr interessant.

Die langjährige Entwicklung der Preise der einzelnen Energieträger zeigt deutlich die Vorteile von Holzpellets gegenüber fossilen Energieträgern auf. Denn während beispielsweise die Kosten für Heizöl extraleicht im Lauf der Jahre immer extremen Schwankungen unterworfen sind, sind die Preise für Holzbrennstoffe weitgehend stabil und vergleichsweise niedrig geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr waren Pellets im September 2015 um 5,7 % günstiger.

Der Durchschnittspreis bei Haushaltsmengen für lose Pellets (Bestellmenge 6 t) liegt derzeit bei 23,03 Cent pro kg Pellets, daraus ergeben sich 4,70 Cent je Kilowattstunde. Im Mittel der letzten 4 Jahre ergibt sich ein durchschnittlicher Kostenvorteil von Pellets verglichen mit Heizöl extraleicht von 44,7 %. Aktuell liegt der Preisvorteil gegenüber Heizöl extraleicht bei 30,4 %, gegenüber Erdgas sind es 43,9 % (Stand: 10 November 2015; Quelle: ProPellets Austria).

201511 Kostenvorteil Pellets Heizöl

Um einen korrekten Preisvergleich anstellen zu können, müssen die Preise für unterschiedliche Energieträger auf eine bestimmte Energiemenge bezogen werden, üblicherweise auf eine Kilowattstunde (kWh) Energieinhalt. Vergleicht man auf diese Weise die langfristige Entwicklung der Brennstoffkosten, ergibt sich folgendes Bild (siehe untere Grafik): War der Abstand zwischen Gas, Öl und Holzbrennstoffen in den Jahren 2006 und 2007 relativ gering, so kam es im Jahr 2008 zu einem sprunghaften Anstieg des Ölpreises. Nach einem Ölpreisverfall 2009 vergrößerte sich der Abstand der Energieträgerkosten in den darauffolgenden Jahren wieder rasant.

2012 kosteten Holzbrennstoffe bereits weniger als die Hälfte im Vergleich zu Heizöl extraleicht und Gas. Nach einer leichten Erhöhung des Pelletspreises im Jahr 2013 ist dieser seither wieder konstant rückläufig. Der Ölpreisrückgang seit 2013 ist basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre mit teils sehr hohen Preisschwankungen jedoch mit Vorsicht zu genießen. Aufgrund weiterer kritischer Faktoren wie bspw. der weltweit begrenzten Verfügbarkeit fossiler Energieressourcen sowie der rasant steigenden Nachfrage nach Öl und Gas vor allem in den Entwicklungsländern, ist hier mit einer langfristigen Tendenz in der Preissteigerung fossiler Energieträger zu rechnen.

201510 Jahresdurchschnittspreise Energieträger

Anmerkung Pelletsproduktion: In ganz Europa sind mittlerweile über 400 Pelletierwerke entstanden und allein in Österreich hat sich die Produktionskapazität der rund 38 österreichischen Werke auf gut 1,5 Mio Tonnen pro Jahr ausgeweitet. Damit besteht heute ein hohes Maß an Versorgungssicherheit und Preisstabilität. Weiters garantiert eine Vereinheitlichung europäischer Qualitätsstandards in Form des Qualitätssiegels ENplus dem Kunden, dass die Qualität der gelieferten Pellets tatsächlich den in der ISO-Norm angeführten Werten entspricht. Im internationalen Vergleich liegt Österreich bei der Nutzung von Pellets als Heizmaterial mit einem Pro Kopf Verbrauch von ca. 95 kg weltweit hinter Schweden und Dänemark an 3. Stelle.

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